Herausgeberschaft

Februar 2012 Gemeinsam mit dem DFG-Netzwerk Körper What Can A Body Do? Praktiken und Figurationen des Körpers in den Kulturwissenschaften. Frankfurt/New York: Campus Verlag

Aufsatz in Buch

Februar 2012 “Aufführen”. In: Netzwerk Körper (Hg.): What Can A Body Do? Praktiken des Körpers in den Kulturwissenschaften. Frankfurt/New York: Campus Verlag, S. 30-45 (gemeinsam mit Elahe Haschemi Yekani und Arne Klawitter)

Aufsatz in Buch

Februar 2012 “Klon”. In: Netzwerk Körper (Hg.): What Can A Body Do? Figurationen des Körpers in den Kulturwissenschaften. Frankfurt/New York: Campus Verlag, S.138-143

Aufsatz in Buch

Februar 2012 “Einleitung”. In: Netzwerk Körper (Hg.): What Can A Body Do? Praktiken und Figurationen des Körpers in den Kulturwissenschaften. Frankfurt/New York: Campus Verlag, S. 11-5, 13-18 (gemeinsam mit Massimo Perinelli und Olaf Stieglitz für das Netzwerk)

Aufsatz in Buch

Februar 2012 “Reproduzieren”. In: Netzwerk Körper (Hg.): What Can A Body Do? Praktiken des Körpers in den Kulturwissenschaften. Frankfurt/New York: Campus Verlag, S. 83-96

Aufsatz in Zeitschrift

November 2012: “Queer Becoming als techno-ontogenetisches Körperdenken.” In: Things Queer Not Queer. Feministische Studien 2 (2012). Hg. v. Elahe Haschemi Yekani, Beatrice Michaelis, Gabriele Dietze, S. 259-274

Vortrag auf Konferenz

22.-23. Juni 2012: Immer beweGENDER. Transformationen (in) der Geschlechterforschung - Gründungskonferenz von GeStiK, Gender Studies an der Univeristät zu Köln.

Samstag, 23. Juni 2012, 11-12.30 Uhr: Themenschwerpunkt III: Impulse und Transformationen in der fachdisziplinären Geschlechterforschung.Thema Männlichkeiten

Vortrag: “Überlegungen zu einer Medienarchäologie queerer Männlichkeiten”

Lehre SoSe 2012

Hauptseminar Film nach dem Film - Digitaler Film, Postkinematografisches Kino

“Die Story war langweilig, aber die Effekte waren grandios!” Regelmäßig hört man diesen Satz noch von Kinogängern, die gerade einen Hollywood-Blockbuster gesehen haben. Lev Manovich klagte bereits 2001, dass die technischen Entwicklungen in der digitalen Bewegtbildproduktion kein Ende finden würden, nicht jedenfalls, bis der Algorithmus gefunden sei, um das perfekte Bild zu produzieren. So lange, meint Manovich, würden wir immer nur von den Effekten sprechen, so lange ermöglichten digitale Technologien keine neuen kinematografischen Sprachen.
Und dennoch, seit dem systematischen Einsatz von computergenerierten Sequenzen in Tron (1982) haben sich das Medium Film und der Ort Kino deutlich gewandelt. Im Seminar interessieren wir uns jedoch weniger dafür, wie Film als Bewegtbild auf andere Leinwände ausgewandert, portabel geworden ist, anders produziert, gespeichert und vertrieben wird. Vielmehr wollen wir untersuchen, wie sich die “Natur” des analogen Filmbildes durch digitale Technologien verändert hat. Digitale Techniken besitzen ihre eigene Logik, ihre eigene Charakteristik. Was macht also die Merkmale des computergenerierten Filmbildes aus? Welche anderen Sichtweisen, Perspektiven ziehen damit in die Repräsentation ein? Welche neuen Raumzeitverhältnisse sind dafür spezifisch, und welche Zuschauer- bzw. Subjektpositionen werden produziert? Dabei wollen wir Filme untersuchen, die ganz dezidiert die digitalen Technologien zur Schau stellen, wie Eternal Sunset of a Spotless Mind, Avatar, Inception, Hudsucker bpsw. Wir werden aber auch Filme untersuchen, die mit den Prinzipien des Digitalen arbeiten, ohne die Techniken zu verwenden, wie Being John Malcovich, Caché, bspw.
Wir werden uns hierfür theoretische Unterstützung von Garrett Stewart, Sean Cubitt und Lev Manovich holen (Texte in Englisch).