Lehre

WS 2004/05 Unversität Tübingen

Artificial Intelligence und Virtual Reality – Genderaspekte filmischer Entwürfe von Mensch-Maschine-Schnittstellen

 

Der Traum des Menschen, ein Wesen nach eigenem Abbild zu entwerfen, ist in der Geschichte westlicher Kulturen uralt. Bereits Ovid verhandelt das Thema der Belebung von toter Materie in seinen Metamorphosen. In allen Epochen hat dieser Traum vom Automaten zwar in sämtlichen vertrauten Medien Gestalt angenommen, im computertechnologischen Zeitalter hat er sich aber vermehrt konkretisiert. Mit der übermächtigen Verselbständigung der Maschinen sind vielfältige kulturelle und kollektive Vorstellungen verbunden, die sich als euphorische Zukunftsmaginationen, apologetische Phantasmen, insbesondere aber auch als fundamentale Ängste und apodiktische Dystopien in wissenschaftlichen Diskursen ebenso wie in künstlerischen Praktiken manifestieren. Den ganzen Beitrag lesen »

Aufsatz in Sammelband

2004 ”Der Ort der Agentin? Zur Gewalt der filmischen Ökonomie in Luc Bessons Nikita (1989).” In: Ich ist ein Agent - Ästhetische und politische Aspekte des Spionagefilms. Vg. v. Heinz Drügh, Volker Mergenthaler, Könighausen & Neumann, S. 171-193.