Vortrag

17. April 2009 Atelierhaus Essen: Gender goes Life - Verschiebungen im Denken von Geschlecht, Sexualität und Subjekt

 

 Seit den 1980iger Jahren kursiert der Gender Begriff – der inzwischen sogar in EU-Direktiven (etwa zum Gender Mainstreaming) Eingang fand – in wissenschaftlichen, ästhetischen und politischen Texten. Bezogen sich die, die von Gender sprachen, bis vor kurzem vor allem auf poststrukturalistische Theorien sowie die psychoanalytische Sprachtheorie Lacans, um Fragen nach Körperlichkeit, sexueller Differenz und gesellschaftlicher Identität zu bearbeiten, so bedingt in jüngster Zeit die Digitalisierung von Wissenschaft und Gesellschaft eine erneute Reflexion dieser Kategorie. Den ganzen Beitrag lesen »

Lehre

SoSe Universität zu Köln, Arbeitskreis Geschichte und Film

Reel Love - Liebe, Affekt und Begehren in der Filmgeschichte

Lässt sich die Geschichte der Liebe (nicht nur) im Kino wirklich folgendermaßen beschreiben? In den 1920er und 30er Jahren hält ein warenförmiges, konsumorientiertes Moment der Liebe Einzug, das vor allem die Klassenschranken thematisiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu den späten 1950er Jahren findet vor allem in den USA ein Restaurationsversuch statt, der vor dem Hintergrund der nivellierten Mittelstandsgesellschaft die Geschlechtergrenzen zuspitzt und das Motiv der romantischen Liebe propagiert. Den ganzen Beitrag lesen »

Arbeitsgemeinschaft mit Max-Planck-Institut

2003 Seither gehöre ich einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik Tübingen, Abteilung Humanpsychophysik, an. Daraus gingen bislang zwei Projekte hervor: Untersuchung zum Kinodispositiv hinsichtlich digital erzeugter Bilder, die auf Basis psychophysikalischer Erkenntnisse hergestellt wurden; Entwicklung eines Ansatzes zu einer neuen Ästhetik der Psychophysik. Momentan ruht der Arbeitskreis aufgrund der berufsbedingten geographischen Veränderungen seiner TeilnehmerInnen.

DFG-Netzwerk “Körper in den Kulturwissenschaften”

Seit 2006 besteht das von der DFG geförderte, interdisziplinäre Forschungsnetzwerk “Körper in den Kulturwissenschaften”, dem ich angehöre. Ziel des Netzwerks ist die Produktion und Publikation eines Kompendiums zu kulturwissenschaftlichen Zugangs- und Umgangsweisen mit “dem Körper”. Das Projekt wird aller Voraussicht nach erfolgreich gegen Ende des Jahres 2010 zum Abschluss kommen.

Rezension

2009 Rezension zum Tagungsband Mimikry. Gefährlicher Luxus zwischen Natur und Kultur. Hg. v. Andreas Becker, Martin Doll, Serjoscha Wiemer, Anke Zechner.. In: Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft, Heft 54/2 (2009), S. 305-310.

Aufsatz in Sammelband

2009 “Wie aus einem Mädchen keine Frau, sondern ein Wolf wird – Becoming animal in Neil Jordans Zeit der Wölfe.” In:  Olaf Stieglitz, Maren Möhring, Massimo Perinelli (Hg.): Tiere im Film – Eine Menschheitsgeschichte der Moderne. Wien/Köln/Weimar: Böhlau Verlag 2009, S. 47-62

Aufsatz in Sammelband

2009 “Der sexuelle Verein, Prototyp des Stirnerschen Vereins – Nietzsches Lebensbegriff mit Stirner que(e)rgelesen .” In: Susanne Bauer, Ulrike Bergermann, Christine Hanke, Helene von Oldenburg, Claudia Reiche, Andrea Sick (Hg.): Prototypisieren. Eine Messe für Theorie und Kunst, S. 207-214

Herausgeberschaft

2008 Marie-Luise Angerer, Christiane König (Hg.): Gender goes Life – Lebenswissenschaften als Herausforderung für die Gender Studies. Bielefeld: Transcript Verlag 2008