{"id":17,"date":"2009-03-02T00:53:33","date_gmt":"2009-03-01T23:53:33","guid":{"rendered":"http:\/\/christianekoenig.de\/page\/?page_id=17"},"modified":"2020-07-24T15:17:47","modified_gmt":"2020-07-24T14:17:47","slug":"cv","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/christianekoenig.de\/?page_id=17","title":{"rendered":"CV"},"content":{"rendered":"<h2>Lebenslauf<\/h2>\n<p>Christiane K\u00f6nig ist Kultur-, Film- und Medienwissenschaftlerin. Sie promovierte bei Prof. Dr. Klaus-Detlef M\u00fcller am Lehrstuhl f\u00fcr Neuere Deutsche Literaturwissenschaft der Eberhard-Karls-Universit\u00e4t T\u00fcbingen mit einer Studie zu den diskursiven Bedingungen von Weiblichkeit im Kino der 1990er Jahre im Spiegel der feministischen Filmtheorie.<\/p>\n<p>Sie arbeitet zu Medienkulturen und -arch\u00e4ologien, mit besonderem Blick auf deren Subjekteffekte. Ihr epistemologisches Interesse gilt deshalb vor allem den historisch und systematisch verortbaren Schnittstellen verschiedener, mit Handlungsmacht ausgestatteter Materialit\u00e4ten, die sich wechselseitig hervorbringen, die man auch als materiell-semiotische Techno-Ontogenesen von vergeschlechterten K\u00f6rperlichkeiten, Psychologien und Identit\u00e4ten bezeichnen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Das Feld der Forschungsinteressen verkn\u00fcpft deshalb auch die Bereiche der feministischen Filmwissenschaft, Gender Medientheorien, Masculinities Studies und Queer Theory, K\u00f6rpertheorien und Kulturgeschichte des K\u00f6rpers, des Films als Geschichte der Wahrnehmung und des Wissens, der Kulturgeschichte des Films sowie der biologischen und informationstheoretischen Kybernetik.<\/p>\n<p>Aktuell befasst sie sich insbesondere mit Medienmaterialit\u00e4ten im Licht neomaterialitischer Queerfeminismen und queerfeministischen Kompostierungen des Anthropoz\u00e4ns.<\/p>\n<p>Seit Oktober 2015 ist sie als Lecturer am Institut f\u00fcr Medienkultur und Theater der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln t\u00e4tig. Dort ist sie im Februar 2016 an der Philosophischen Fakult\u00e4t mit einer Studie zur Medienarch\u00e4ologie des Kinos und Films in Deutschland, die zugleich eine Geschichte queerer M\u00e4nnlichkeit ist, habilitiert worden. Die Habilitation erschien im M\u00e4rz 2020 in der Metzler&#8217;schen Verlagsbuchhandlung unter dem Titel<\/p>\n<p><em>Performative Figuren queerer M\u00e4nnlichkeit. Eine Mediengeschichte von Film und Kino in Deutschland 1986 bis 1945<\/em>.<\/p>\n<p>Im Wintersemester 2011\/12 ist sie Juniorprofessorin f\u00fcr Digitale Kulturen am Institut f\u00fcr Medienkultur und Theater (Vertretung) der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Im Sommersemester 2011 vertrat sie die Juniorprofessur f\u00fcr Postkoloniale Perspektiven in der Anglo-Amerikanischen Geschichte am Institut f\u00fcr Anglo-Amerikanische Geschichte des Historischen Seminars an der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Von Oktober 2009 bis April 2011 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Anglo-Amerikanischen Abteilung des Historischen Instituts der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln am Lehrstuhl f\u00fcr Nordamerikanische Geschichte von Prof. Dr. Norbert Finzsch (Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Post Colonial Studies, Mediengeschichte).<\/p>\n<p>Bis M\u00e4rz 2008 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl \u201eMedien- und Kulturwissenschaften [Gender]\u201c von\u00a0Prof. Dr. Marie-Luise Angerer\u00a0an der Kunsthochschule f\u00fcr Medien K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Als Autorin ist sie an der Entstehung von Forschungsb\u00e4nden zu den Themen Tiere im Film, Prototypisieren, Neuen Feminismen, K\u00f6rper in den Kulturwissenschaften, Pornoisierung von Pop, Filmgeschichte um 1920, Agency im post_digitalen Zeitalter sowie Queerfeministischen Kompostierungen des Anthropoz\u00e4ns beteiligt.<\/p>\n<p>Sie ist Mitherausgeberin der Reihe <em>Gender &amp; Diversity in History &amp; Politics<\/em> des transcript Verlags Bielefeld sowie von <em>Body Politics &#8211; Zeitschrift f\u00fcr K\u00f6rpergeschichte<\/em> (online).<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus geh\u00f6rt sie einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Max-Planck-Institut f\u00fcr biologische Kybernetik T\u00fcbingen, Abteilung Humanpsychophysik, an und ist Mitglied in der Gesellschaft f\u00fcr Medienwissenschaften, der Gesellschaft f\u00fcr Geschlechterstudien sowie des Netzwerks Gender Studies der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lebenslauf Christiane K\u00f6nig ist Kultur-, Film- und Medienwissenschaftlerin. 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