Lecturer

1. Oktober 2015 Lecturer am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln.

Abgabe der Habilitationsschrift

15. April Abgabe der Habilitationsschrift Von sich verdoppelnden Männern und verstorbenen Seelen - Eine Medienarchäologie queerer Männlichkeiten von Kino und Film in Deutschland an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln.

Vortrag

COLLOQUIUM, November 22nd

22 November “Of Doubled Men and Deceased Souls - A German Media Archaeology of Queer Masculinities, 1895-1933″, Vortrag am Institute for German Cultural Studies, Cornell University, Ithaca

Cornell University

Mc Graw Tower

McGraw Tower

Wahrzeichen des Cornell U Campus!

Vortrag auf Konferenz

22.-23. Juni 2012: Immer beweGENDER. Transformationen (in) der Geschlechterforschung - Gründungskonferenz von GeStiK, Gender Studies an der Univeristät zu Köln.

Samstag, 23. Juni 2012, 11-12.30 Uhr: Themenschwerpunkt III: Impulse und Transformationen in der fachdisziplinären Geschlechterforschung.Thema Männlichkeiten

Vortrag: “Überlegungen zu einer Medienarchäologie queerer Männlichkeiten”

Lehre SoSe 2012

Hauptseminar Film nach dem Film - Digitaler Film, Postkinematografisches Kino

“Die Story war langweilig, aber die Effekte waren grandios!” Regelmäßig hört man diesen Satz noch von Kinogängern, die gerade einen Hollywood-Blockbuster gesehen haben. Lev Manovich klagte bereits 2001, dass die technischen Entwicklungen in der digitalen Bewegtbildproduktion kein Ende finden würden, nicht jedenfalls, bis der Algorithmus gefunden sei, um das perfekte Bild zu produzieren. So lange, meint Manovich, würden wir immer nur von den Effekten sprechen, so lange ermöglichten digitale Technologien keine neuen kinematografischen Sprachen.
Und dennoch, seit dem systematischen Einsatz von computergenerierten Sequenzen in Tron (1982) haben sich das Medium Film und der Ort Kino deutlich gewandelt. Im Seminar interessieren wir uns jedoch weniger dafür, wie Film als Bewegtbild auf andere Leinwände ausgewandert, portabel geworden ist, anders produziert, gespeichert und vertrieben wird. Vielmehr wollen wir untersuchen, wie sich die “Natur” des analogen Filmbildes durch digitale Technologien verändert hat. Digitale Techniken besitzen ihre eigene Logik, ihre eigene Charakteristik. Was macht also die Merkmale des computergenerierten Filmbildes aus? Welche anderen Sichtweisen, Perspektiven ziehen damit in die Repräsentation ein? Welche neuen Raumzeitverhältnisse sind dafür spezifisch, und welche Zuschauer- bzw. Subjektpositionen werden produziert? Dabei wollen wir Filme untersuchen, die ganz dezidiert die digitalen Technologien zur Schau stellen, wie Eternal Sunset of a Spotless Mind, Avatar, Inception, Hudsucker bpsw. Wir werden aber auch Filme untersuchen, die mit den Prinzipien des Digitalen arbeiten, ohne die Techniken zu verwenden, wie Being John Malcovich, Caché, bspw.
Wir werden uns hierfür theoretische Unterstützung von Garrett Stewart, Sean Cubitt und Lev Manovich holen (Texte in Englisch).

Lehre SoSe 2012

Hauptseminar Cracks, hacks, activism - Programmatiken und Taktiken künstlerischer Intervention in Computer-Games und im Internet

Die Aneignung vorhandenen kulturellen Materials ist in industriellen Gesellschaften seit langem eine übliche künstlerische Strategie. Marcel Duchamps ins Museum gestellte Toilettenschüssel ist eine Ikone dieses Verfahrens, welche ihren industriellen Charakter zur Schau stellt. Auch technische Medien funktionieren nach dem Prinzip industrieller Verfertigung: wenige Originale, viele identische Kopien. Die kann man mühselig verändern. Digitale Technologien folgen jedoch einer postindustriellen Logik. Viele Medienobjekte lassen sich bereits bei ihrer Generierung manipulieren. Man baut Charaktere, Umgebungen, Levels, man gestaltet seinen eigenen Blog, sein Facebook-Profil. User sind ProdUser. Künstlerische Freiheit pur? Natürlich nicht! Im Gegensatz zu älteren technischen Medien, bei denen Begrenzungen bezüglich der Produktionsmittel und des Materials (teuer) bestanden, existieren sie bei digitalen Technologien vor allem bezüglich des Daten-Zugangs. Überschreitet man hier ein Grenze, steht man leicht mit einem Bein im Knast. Noch nie in der Geschichte der Ästhetik der Medien war künstlerische Aneignung vermutlich so nah an Illegalität.
Wir werden uns im Seminar deshalb zunächst einen Überblick über die Begriffe des crackens, des hackens sowie des Internet-Aktivismus verschaffen. Dann werden wir die Strategien der künstlerischen Aneignung an Beispielen (D.O.C., eyetrap, uebermorgen.com, Yes-Men, 0100101110101101.org) untersuchen und ihre unterschiedlichen Motivationen analysieren, die zwischen ästhetischer und politischer Intervention changieren.

Konferenz

4. Februar 2012 Rautenstrauch-Joest-Museum Köln

Radikal, sexy, aktuell! Feminismus in historischer Perspektive. Eine studentisch organisierte Konferenz.

Pünktlich zum Ende des Wintersemesters wird im Rahmen des Hauptseminars „Geschichte des Feminismus“ die erste von Studierenden der Universität zu Köln organisierte und durchgeführte Konferenz zum Thema stattfinden. Mehr als zwanzig Studierende des Historischen Instituts stellen die im Seminar erarbeiteten Inhalte auf einer ganztägigen Konferenz  nacheinander auf drei Panels mit je drei Vorträgen vor. Diese Vorträge werden anschließend von eingeladenen Expert*innen kommentiert und diskutiert. Die Konferenz wird mit einer Künstlerinnen-Performance abschließen.
Thematisch wird es im ersten Panel um die Frauenwahlrechtsbewegung in den USA und ihr Verhältnis zur Frage von race gehen, um das Phänomen des hedonistischen Flapper Girls der 1920er Jahre sowie um feministische Momente während und im Nationalsozialismus. Das zweite Panel beleuchtet die Single-Girl-Bewegung der Nachkriegszeit, feministische Interventionen afro-amerikanischer Filmemacherinnen und wirft einen ungewohnten Blick auf die zweite Frauenbewegung in der BRD während der 1960er und 1970er Jahre. Das letzte Panel beginnt mit der Kritik von feministischen Theoretikerinnen der sog. Dritten Welt an der westlichen weißen Frauenbewegung, gefolgt von einer Betrachtung der Riot-Grrrl-Bewegung der 1990er Jahre, und wird abgeschlossen mit der Geschichte der Pornographie von den zahlreichen Anti-Porno-Initiativen ab den 1970er Jahren bis zu gegenwärtigen queeren Post-Porn-Konzepten.
Die Konferenz, die mit Mitteln der Gleichstellungskommission und des AStA der Universität zu Köln finanziell unterstützt wird, möchte die verschiedenen feministischen Strömungen, ausgehend vom 19. Jahrhundert bis heute, in ihrer Komplexität und ihren Unterschiedlichkeiten kritisch beleuchten. Ziel ist es, den Begriff des Feminismus, über den gegenwärtig einerseits kaum Wissen existiert, der andererseits aber häufig Abwehrreflexe hervorruft, jenseits von ahistorischen „Lilalatzhosenklischees“ als lohnenswerte und spannende Geschichte wieder ins Gespräch zu bringen.
Eingeladen sind alle Studierende und Lehrende der Universität zu Köln sowie alle Interessierte außerhalb der Uni. Da es sich um eine studentische Veranstaltung handelt, bietet sich die Chance, auch jenseits von abgehobenen, akademisch geführten Debatten miteinander über verschiedene Feminismen zu reden. Explizit möchten wir daher auch jüngere Menschen ansprechen. Wir wollen zeigen, was Feminismus sein kann: radikal, sexy, aktuell!

Veranstalter: Seminar Geschichte des Feminismus 
Kontakt: hs_geschichte_feminismus@lists.riseup.net
Das vollständige Programm ist einzusehen unter femsem.phil-fak.uni-koeln.de