Lehre

WS 2008/09 Hochschule der Bildenden Künste Braunschweig

Jenseits des Cyborg – Filmische Lust und Angst des Biotechn(olog)ischen

In welchem Verhältnis steht die Reproduzierbarkeit biologischer Substanzen bspw. durch Gentechnik und Klonen zur technischen Reproduzierbarkeit von Bildern? Und wie wirkt sich dieses Verhältnis auf kulturelle Vorstellungen vom menschlichen Leben, vom Körper und insbesondere von Geschlecht aus? Welche Auswirkungen besitzt dies wiederum auf gesellschaftliche Strukturen wie Familie und Generationenfolgen? Diesen Fragen werden wir im Seminar nachgehen, indem wir uns theoretisch mit der von Eugen Thacker auf das Phänomen der Biomedien zugespitzten These der Remedialisierung von Bolter und Grusin (Unmittelbarkeit – Hypermedialität) auseinander setzen. Wir werden anhand von Filmen nachvollziehen, wie das Kino als kulturelle Technologie mit der Konvergenz von Biologischem und Technischem umgeht, welche Ängste vor dem Verlust der Einigartigkeit des humanen Lebens aufgeführt werden, aber auch, welches Begehren produziert und vermittelt wird, dieses Leben mittels Technologien zu kontrollieren und regulieren. Wir werden vor allem sehen, wie das Konzept vom ‚Leben selbst’ jenes von der sexuellen Reproduktion und damit insbesondere auch von Geschlecht durchkreuzt. Den ganzen Beitrag lesen »

Lehre

WS 2008/09 Universität zu Köln

Inseln und Meer im Film

Inseln sind geophysikalisch betrachtet, relativ kleine Landmassen, umschlossen von Wasser, zumeist Meer. Sie besitzen eine jeweils einzigartige Geomorphologie, meist ihr eigenes Klima, abhängig von der Lage, auf der sich besondere Biotope, spezifische Floren und Faunen entwickeln. Zugleich können sie ganz verschiedenen sein, je nachdem, aus welchen Gesteinsmassen sie bestehen, vulkanisch, die Spitze einer riesigen unterseeischen Tektonik oder nur aus Sand. Sie können Teil einer Inselgruppe sein oder ein einzelnes Atoll.  Den ganzen Beitrag lesen »